Projekte

AVL - L191 Stadttunnel Feldkirch

Das Amt der Vorarlberger Landesregierung plant im Rahmen der Verkehrsplanung „Feldkirch Süd“ eine untertunnelte Südumfahrung der Stadt Feldkirch. Diese soll mit Verbindungen von verschiedenen Stadtgebieten einhergehen.

Projekt:

Das Herzstück des komplexen Bauwerkes bildet ein, unter der Bergsenke der „Letze“, bergmännisch herzustellender zentraler Verteilerringtunnel (Kreisverkehr), der vier Verteileräste miteinander verknüpfen soll.

Der östliche Tunnelast führt südlich des Stadtschrofens unter Maria Grün in die Felsenau zur L190 und dient zur Verkehrsanbindung in den Walgau. Der nördliche Ast bindet an die südliche Innenstadt an, der westliche führt in einem weiten Bogen, den Blasenberg unterquerend, zum Kapfweg in Tosters. Der südliche Verteilerast leitet Richtung Liechtenstein nach Tisis und mündet kurz vor der Staatsgrenze in die Liechtensteiner Straße (L191) ein.

Die Tunnelbauwerke, inklusive offener Bauweise und Verteilerringtunnel, umfassen eine Gesamtlänge von 3,9 km (Ausbruchsquerschnitt 73-89m²). Zusätzlich werden vier Fluchtstollen mit einer Gesamtlänge von ca. 2,7 km und ein Abluftstollen, sowie ein Abluftschacht errichtet. Der zentrale Verteilerringtunnel weist einen Ausbruchsquerschnitt von ca. 148 m² auf.

Terminplan des Projektes:

  • 2014: UVP Verfahren
  • 2018: geplanter Baubeginn
  • 2025: Verkehrsfreigabe gesamter Stadttunnel Feldkirch

Leistungen von 3G:

  •  Planung und Betreuung des baugeologischen – hydrogeologischen - geotechnische Erkundungsprogramms:
    • 
baugeologische Kartierung
    • Bohrkernaufnahme (Teufen: 15-110m) 

    • Auswertung und Interpretation geophysikalischer Bohrlochversuche (Hybridseismik, OBI, ABI, Kaliber-Log, Gamma-Log)
    • Auswertung hydrogeologischer Bohrlochversuche (Auffüllversuche, WAP-Test)
    • Auswertung mineralogischer, boden- und felsmechanischer Laborversuche 

  • Erstellung des baugeologischen und hydrogeologischen Prognosegutachtens für das Einreich- und Ausschreibungsprojekt
  • Erstellung und Durchführung des hydrogeologischen Beweissicherungsprogramms: seit November 2009 monatliche Messungen der in-situ Parameter (Schüttung bzw. Abstich, Temperatur und elektrische Leitfähigkeit) an insgesamt 62 Messstellen (Brunnen, Pegel, Quellen und Oberflächengerinne), seit Mai 2012 Durchführung des qualitativen Beweissicherungsprogramms (Wasserprobennahme für chemische/physikalische Parameterbestimmung, mikrobiologische Indikatorbestimmung, isotopenchemische Untersuchungen und Volluntersuchung nach der TWV), Interpretation der Daten und Erstellung der Jahresberichte, sowie Endberichts

Ort: Feldkirch/Frastanz, Vorarlberg, Österreich

Bearbeitungszeitraum: Seit 2008

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